10.02.2016
Smatrics

Ladestation-Eröffnung bei Hahnenkamm-Bahn

Smatrics bietet ein flächendeckendes Ladenetz mit rund 400 Ladepunkten, davon sind ca. 200 High-Speed, die Laden in 20 Minuten ermöglichen. Bundesminister Rupprechter und Bürgermeister Winkler eröffneten eine neue Smatrics High-Speed-Ladestation bei der Hahnenkamm-Bahn.

Am Hahnenkamm-Wochenende trafen sich der Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter, Kitzbühel‘s Bürgermeister Dr. Klaus Winkler sowie Smatrics Geschäftsführer Dr. Michael-Viktor Fischer zur Eröffnung einer neuen High-Speed-Ladestation am Parkplatz der Hahnenkamm-Bahn. „Eine große Ehre, aber auch ein Zeichen für die Aktualität und Wichtigkeit innovativer und zeitgemäßer Mobilität“, zeigte sich der Smatrics Geschäftsführer erfreut. 

 

v.l.n.r. Bundesminister Andrä Rupprechter, Smatrics-Geschäftsführer Dr. Michael-Viktor Fischer, Bürgermeister Dr. Klaus Winkler
Bild: Roland Mühlanger  

 

Andrä Rupprechter, Bundesminister für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft sieht in der Attraktivierung der Elektromobilität ein großes Potenzial. „Die Ziele der Bundesregierung und der EU sind ambitioniert und nur mit dem kontinuierlichen Ausbau von Elektromobilität zu erreichen“, so Rupprechter. Bis 2020 will man hierzulande 200.000 Elektroautos auf die Straßen bringen, bis 2021 müssen die Automobilhersteller den Flottenverbrauch der tatsächlich neuzugelassenen Fahrzeuge auf unter 95 g, also 3,8l/100 km senken.

Der Kitzbüheler Bürgermeister Dr. Klaus Winkler unterstreicht die Relevanz der Elektromobilität: „Eine Gemeinde wie Kitzbühel muss sehr darauf achten, jene Qualitäten aufrecht zu erhalten, die Erholungssuchende in das Skigebiet führt. Dazu gehören eine intakte, saubere Umwelt, aber auch die Reduktion von Verkehrslärm und Luftverschmutzung. Gerade am Hahnenkamm-Wochenende sind das große Belastungsfaktoren, die durch Elektromobilität reduziert werden können.“

Eine Reihe von Anreizen für Unternehmen und Private hat auch die Steuerreform geschaffen, die einen Umstieg auf Elektro-Fahrzeuge besonders attraktiv macht. „Dazu zählt neben dem Wegfall der NOVA sowie der motorbezogene Versicherungssteuer nun auch  die volle Absetzbarkeit von der Vorsteuer. Ein weiterer Vorteil für Mitarbeiter ist die 100-prozentige  Befreiung von der bisher geltenden Sachbezugsregelung. Bei 480 Euro im Monat erspart sich ein Angestellter mit einem emissionsfreien Fahrzeug fast 6.000 Euro im Jahr“, ergänzt Smatrics Geschäftsführer Dr. Michael-Viktor Fischer.

Das Smatrics Netz umfasst über 400 Ladepunkte rund alle 60 km in ganz Österreich. Davon sind rund 200 High-Speed mit Ladezeiten von 20min v.a. entlang der Autobahnen ausgebaut und in Ballungszentren. „Die Ausrüstung der Transitrouten Österreichs mit Hochleistungsstationen wird im Rahmen des Projekts Central European Green Corridors (CEGC) zusammen mit 11 Projektpartnern, kofinanziert von der Europäischen Union / Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-V) umgesetzt“, ergänzt Amit Yudan, CEO von Ardan Gmbh, der das von Verbund koordinierte Projekt CEGC unterstützt.

www.smatrics.com