14.06.2011
125 Jahre Bosch Gala

Bosch feierte und vergab Technik fürs Leben-Preis 2011

125 Jahre Bosch und 150. Geburtstag des Unternehmensgründers Robert Bosch – das wurde gefeiert. Dafür waren zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien am 9. Juni 2011 zur großen Jubiläumsgala ins Technische Museum Wien gekommen.

Insgesamt 400 Gäste gratulierten Bosch zum Jubiläum. Bundespräsident Heinz Fischer wünschte per Videobotschaft alles Gute. Schon vor 125 Jahren war oberstes Ziel die hohe Qualität, wie Dr. Karl Strobel, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, erzählt: „Unternehmensgründer Robert Bosch hat einmal gesagt: ‚Lieber Geld verlieren, als Vertrauen‘. Seine Persönlichkeit und seine Innovationskraft prägen Bosch bis heute.“ In diesem Sinn solle die Zukunft des Unternehmens auch weitergeschrieben werden, so Strobel. Daran arbeiten in Österreich mittlerweile 2.500 Mitarbeiter an 16 Standorten in allen drei Unternehmensbereichen: Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik.

Begrüßten die Gäste bei der Jubiläumsgala vor dem stilisierten Bosch-Haus im Technischen Museum und führten sie durch einen Abend voll Technik fürs Leben von Bosch: Dr. Karl Strobel, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich, und Erna Cuesta

Bild: Bosch-Pressebild/Christian Husar  


Eine Gala in elf dramaturgischen Szenen

Dass die Bosch-Technik tatsächlich in allen erdenklichen Bereichen unseres täglichen Lebens zu finden ist, hat die große Jubiläumsgala bewiesen. In einem stilisierten Bosch-Haus wurden die Innovationen des Unternehmens erlebbar und sichtbar gemacht. Auf die Gäste wartete eine Show in elf dramaturgischen Szenen: kurzweilige Dialoge im Talkshow-Stil, eine Live-Band zur musikalischen Begleitung und die Bosch-Technik verteilt auf sieben Bühnen, die die Räume eines Einfamilienhauses wie Badezimmer, Wohnküche oder Garage darstellten. In der Garage fand man mit dem Auto besonders viel Bosch-Technik vor: vom Antriebssystem über aktive und passive Fahrsicherheitssysteme bis hin zu den KFZ-Ersatzteilen war zu sehen, wie vielfältig die Bosch-Innovationen im KFZ-Bereich sind.

Entführten in die Welt der Kraftfahrzeug-Technik von Bosch auf der Bühne, die die Garage des Bosch-Hauses stilisierte (v.l.n.r.): Bosch-Experten Christian Ganser, Peter Kalt und Ernest Fiedler

Bild: Bosch-Pressebild/Christian Husar  

Doch auch abseits der Autos begegnen uns tagtäglich Bosch-Technologien aus Österreich. Jede zweite Tages-Kontaktlinse weltweit wird in einer Anlage von der Bosch-Tochter Schoeller-Bleckmann Medizintechnik GmbH sterilisiert. Bosch Rexroth-Technologie steuert und treibt die Bühnentechnik in der Wiener Staatsoper oder bei den Bregenzer Festspielen an und ermöglicht stromsparende Abläufe in der Industrieautomation. Bosch Thermotechnik sorgt auf Umwelt und Ressourcen schonende Weise für warmes Wasser und beheizte Räume. In der Werkstatt finden sich Schlagbohrer, Gartenschere und Akkuschrauber – alle von Bosch mit dem umweltfreundlichen Lithium-Ionen-Akku auf den Markt gebracht. Dass sich ein Akkuschrauber nicht nur zum Befestigen des Bücherregals eignet, konnten die Gäste der Jubiläumsgala live erleben: Die Sonderedition Ixo Vino schraubte mit nur sanftem Fingerdruck den Korken aus der Flasche zum Anstoßen.

Technik fürs Leben-Preis 2011

Bosch fördert Jahr für Jahr den heimischen Technik-Nachwuchs mit Österreichs größtem HTL-Schülerwettbewerb – dem Technik fürs Leben-Preis. Im Rahmen der 125 Jahre Bosch Gala wurde der Technik fürs Leben-Preis bereits zum vierten Mal verliehen. Dabei werden herausragende Projekte von HTL-Schülern ausgezeichnet und die Gewinner mit einem Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe belohnt.

v.l.n.r.: Technik fürs Leben-Preis Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Helmut Eichlseder, die Schüler Sebastian Schütz, Markus Speletz und Christian Stöbich, Projektbetreuer Johann Schütz und Dr. Karl Strobel, Alleinvorstand Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich

Bild: Bosch/Christian Husar  

Energie und Sicherheit – darum ging’s in den diesjährigen Siegerarbeiten beim Technik fürs Leben-Preis (www.bosch.at/tfl), der von der Bosch-Gruppe in Österreich ausgeschrieben wird. Aus der burgenländischen HTL Pinkafeld haben David Glatz, Daniel Hofer und der gebürtige Steirer Emanuel Ellmer mit einer Blackbox fürs Auto in der Kategorie Kfz-Technik gepunktet. Gleich zwei der Technik fürs Leben-Preis Trophäen konnten die Jungtalente aus dem Linzer Technikum mit nach Hause nehmen. Sie haben die unabhängige Jury mit einem Unterwasser-Minikraftwerk (Kategorie Industrietechnik) und einem Ökostrom-Verteiler (Kategorie Gebrauchsgüter & Gebäudetechnik) überzeugt.

www.bosch.at