27.03.2013
E-Mobility-Ladestationen

„e-check“ bei Inbetriebnahme und Wartung

Nach der Installation einer Ladeeinrichtung für Elektro-Fahrzeuge oder im Servicefall müssen die Funktionen der Lademöglichkeit überprüft werden. Die von den Walther-Werken entwickelten EV-Tester simulieren ein Elektro-Fahrzeug am Ladepunkt.

So ist es möglich, die Reaktion der Ladeeinrichtung inklusive Ladeleitung ohne Fahrzeug zu testen und Messungen durchzuführen. Elektro-Techniker bekommen so das passende Equipment, um sich optimal im Wachstumsmarkt Elektro-Mobilität zu positionieren.

Der EV-Tester von Walther simuliert Elektro-Fahrzeuge am Ladepunkt
Bild: Walther  

Über eingebaute Kippschalter erfolgt die Simulation eines Kodierwiderstands im Ladestecker der Ladeleitung für Stromstärken von 13 A, 16/20 A, 32 A oder 63 A bei Typ 2 sowie die Vorgabe des Fahrzeugstatus B, C oder D. Die Ladeeinrichtung reagiert entsprechend, verriegelt den Stecker und schaltet die Ladespannung ein. Tests der PE-Verbindung, ein BNC-Ausgang zur CP-Messung sowie ein schaltbarer Fehlerstrom zur gezielten FI-Auslösung und Lastanschaltung ergänzen den Funktionsumfang. LEDs zeigen den Schaltzustand des Ladeschützes in der Ladesäule oder Wallbox an. Alle für Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur relevanten Zustände können direkt durch das Gerät simuliert und bei Bedarf mit einem Messgerät gemessen werden. Je nach Ausführung (Handgerät oder Servicekoffer) und gewählter Zusatzausstattung sind die EV-Tester für Ladesteckvorrichtungen Typ 1 und/oder Typ 2 geeignet. Maximale Flexibilität bietet das Kombinationsgerät für Typ 1 und Typ 2 im Servicekoffer.

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