28.08.2013
Elektroinnung

Empört über Vorstoß von E-Control-Chef

Empört reagiert BIM Joe Witke auf den Vorschlag von E-Control Chef Boltz, die Photovoltaik für den Netzausbau in die Pflicht zu nehmen: "Es kann nicht sein, dass die sauberste Art der Stromerzeugung für die jahrelangen Versäumnisse beim Netzausbau herangezogen wird.“

Joe Witke weiter: " Während fossile und atomare Energieträger weltweit mit gigantischen Summen gestützt werden, wie ein Bericht der internationalen Energieagentur (IEA) in Paris kürzlich bewiesen hat, will Boltz in Österreich die Photovoltaik durch ungerechtfertigte Belastungen und dem Einstellen der Förderungen diskriminieren.

Die Elektrobranche hat sich durch Aus- und Fortbildung für die neue Technik gerüstet. Während die Photovoltaik weltweit jährlich an Bedeutung gewinnt, würde Österreich durch das Vorhaben von Boltz von dieser Entwicklung abgekoppelt werden. Dies kostet massiv Arbeitsplätze und schmälert die Versorgungssicherheit. Österreich darf nicht in eine Energiesteinzeit verfallen.

Witke fordert die Politik auf, dem Treiben des Regulators Einhalt zu gebieten. Derzeit ist die Welt aufgrund internationaler Unruhen wiederum mit einem steigenden Ölpreis konfrontiert. "Umso wichtiger sei es, alle erneuerbaren Energieträger zu forcieren anstatt sie abzuwürgen", meint Witke abschließend.

Elektroinnung empört über Vorstoß von E-Control-Chef
Bild: www.elektrotechniker.at  

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