26.04.2011
Kosteneffizient

Im Zeitalter der Beschleunigung

Die Telefonkosten zu hoch? Zu lange an einen Vertrag gebunden? Der Umstieg auf neue Telefonsysteme ist in vollem Gang, die Möglichkeiten von Einsparungen sind enorm!

Es ist kaum zu glauben: Telefonieren, das in den letzten Jahren schon viel günstiger wurde, kann noch viel günstiger werden. In modernen Firmen hat es sich längst herumgesprochen. Jetzt erreicht die Welle die Kommunal-Ebene. Auch in Gemeinden wird immer mehr das Einsparungspotenzial erkannt.

Riesige, sofort sichtbare Einsparungspotenziale ergeben sich bei der Anschaffung der Telefonanlage, bei den Lizenzkosten und bei den Gesprächsgebühren. Nicht sofort sichtbare Vorteile ergeben sich aus dem Vernetzen der Telefonanlage mit der EDV. Voraussetzung ist allerdings eine moderne, strukturierte Datenverkabelung, die zumindest dem Stand nach Kategorie 5e entsprechen muss.

 Über diese Datenverkabelung kann man:

  1. Das Internet nutzen
  2. e-Mailen
  3. Telefonieren (VoIP – Voice over IP) mit Voice-Box,
  4. Fax senden und empfangen, vom PC aus,
  5. Kabelfernsehen (hochaufgelöstes Fernsehen, IP-TV, Video on Demand, etc.).

Diese neuen Telefonanlagen sind durch eigene Mitarbeiter administrierbar. Musste früher eine Namensänderung oder Klappenwechsel beim Telefonanbieter bestellt – und extra bezahlt – werden, so können jetzt derartige Änderungen in kürzester Zeit im Haus erledigt werden.

Eine Haupteinsparung in der Administration wird allerdings dadurch erreicht, dass gespeicherte Rufnummern auf Knopfdruck gewählt werden. Jeder kennt etwas schussligere Personen, die eine Nummer zwei- bis dreimal wählen bis sie zum richtigen Teilnehmer kommen. Merkt derjenige aber nicht, dass er sich verwählt hat, gibt es womöglich auch noch ein Gespräch mit einem Fremden. In solchen Fällen muss das Zwanzig- bis Dreißigfache an Zeit aufgewendet werden, um zum richtigen Teilnehmer zu gelangen.

Eine derartige Neuerung wurde im Bezirksblatt Mödling publiziert. Dort werden die Leser informiert, dass die bisherige, alte Telefonanlage, die nicht mehr zufriedenstellend funktionierte, im Jahr ca. € 21.000,- für Miete und Wartung kostete (ohne Gesprächsgebühren und eine Reduktion von Stromkosten). Eine neue VoIP-Anlage spart jetzt p.a. € 16.000,-, was auf die die Lebensdauer von acht Jahren hochgerechnet, allein bei Miete und Wartung € 128.000,- ausmacht. In dieser Berechnung wurde noch nicht berücksichtigt, dass sich die Kosten für die Gesprächsgebühren auch noch um bis zu 80 % reduzieren können.

Die KSI-Wien vertritt den deutschen Hersteller DATUS AG in Österreich. DATUS-Anlagen haben den großen Vorteil, dass sie bereits an die österreichischen Provider angepasst wurden. So empfiehlt z. B. die UPC (INODE, CHELLO) DATUS-Anlagen für den österreichischen Markt, da auch interessante Sonderfunktionen bereits abgestimmt wurden.

 VoIP-Einsparungen

- Stromeinsparungen der Telefonanlage von über 50 % sind keine Seltenheit (Tag- und Nacht).
- Oft kostet die Anschaffung der Telefonanlage nicht mehr als die bisherigen Leasing-Monatsraten in zwei- bis vier Monatsraten kostete.
- Die laufenden Kosten für Lizenzen werden reduziert oder fallen ganz weg.
- Laufende Wartung, wie Namensänderungen, Klappenumstellungen etc. kosten keine zusätzliche Gebühr, da man sie selbst vornehmen kann.
- Durch VoIP können bis zu 80 % der Telefongebühren gespart werden.
- Durch den Einsatz von DECT-Geräten (schnurlose Anbindung) sind Mitarbeiter leichter erreichbar. Somit ergibt sich ein reibungsloserer Ablauf, ohne Rückrufe.
- Mit einer CTI-Lösung (Computer Telephony Integration) lassen sich viele Abläufe vereinfachen. Die Organisation des Telefonierens ist vereinfacht, und man ist besser und schneller informiert.

 

www.ksi.at