22.05.2013
Grünes Licht für die Sonnenkraft

Siblik hilft CO2-Ausstoß und Energiekosten zu reduzieren

Im Frühjahr 2013 entschied sich die Firma Art for Art Theaterservice, ein u.a. auf Kostüme und Dekorationen für nationale und internationale Theater sowie Events spezialisiertes Unternehmen, dafür, Sonnenenergie für die Temperierung ihres Zentrallagers zu nutzen.

2004 errichtete „Art for Art“ in Haringsee mehrere riesige Hallen, die als Zentrallager für die Österreichischen Bundestheater dienen. Dort warten vorübergehend ungenutzte Kulissen und Dekorationen des Burg- und Akademietheaters, der Volksoper Wien sowie der Wiener Staatsoper auf ihren nächsten großen Auftritt. Wichtig dabei ist die Schaffung einer möglichst requisitenfreundlichen Umgebung in den Hallen, weshalb Temperatur und Luftfeuchtigkeit mithilfe von Klimageräten möglichst konstant gehalten werden. Ein Einsatz, der eine Menge Energie benötigt. Energie, die ab sofort von einer Photovoltaik-Anlage bereitgestellt wird. Insgesamt 1.666 polykristalline Solarmodule des Herstellers Upsolar, 22 Wechselrichter der Marke SMA sowie ein umfassendes und sogar aus der Ferne wartbares Energie-Monitoringsystem wurden zu diesem Zweck installiert. Die nunmehr vorhandene Modulfläche von insgesamt 2.700 m2 bietet 400 kW Nennleistung und soll der Firma Art for Art Theaterservice helfen, bis zu Euro 75.000,00 bzw. rund 368.000 kg CO2-Ausstoß pro Jahr einzusparen.

Die feierliche Eröffnung der derzeit größten Aufdach-Photovoltaik-Anlage mit Smart-Modulen im deutschsprachigen Raum, am Dach des Zentrallagers in Haringsee, fand am 14. Mai im Beisein von Bürgermeister Roman Sigmund statt. Erklärende Worte über das neu geschaffene umweltfreundliche Energieerzeugungssystem wurden von Art for Art-Geschäftsführer Dr. Josef Kirchberger und von DI (FH) Alfred Pichsenmeister, Verkaufsleiter des Bereichs Erneuerbare Energie bei Siblik, gesprochen.

Die auf dem Dach des Art for Art-Zentrallagers in Haringsee montierte 2.700 m2 große Modulfläche bietet 400 kW Nennleistung
Bild: Siblik  


Tigo Energy – ertragsoptimierend und sicher

Fakt ist: Eine Photovoltaik-Anlage arbeitet nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Tanzt ein Modul aufgrund von Verschmutzung, Verschattung oder wegen eines technischen Defekts leistungsmäßig aus der Reihe, fallen auch die umliegenden Module auf dieses Niveau ab. Aus diesem Grund ist eine aktive Kontrolle bei PV-Anlagen besonders wichtig. In Haringsee behält ein Monitoring-System von Tigo das Gesamtgeschehen permanent im Auge. Etwaige Probleme, wie Laub am Dach, werden sofort angezeigt – und zwar dank Internetbrowser und mobiler App nicht nur in Haringsee selbst, sondern auch im Art for Art-Headquarter in Wien oder auf den Smartphones der zuständigen Techniker. Tigo liefert im Sekundentakt eine Datenanalyse auf Modulebene, wodurch etwaige Leistungseinbrüche sofort erkannt werden. Ein weiterer Pluspunkt des Tigo Energy Maximizer Systems: Eine patentierte Technologie erlaubt die elektrische Trennung jedes einzelnen Moduls von der Hochspannungs-Gleichstromverkabelung. Eine Funktion, die vor allem bei Dacharbeiten oder bei einem Brand eine von allen beteiligten Personen herbeigesehnte Riesenportion Sicherheit gewährt. Sicher macht Tigo auch vor Dieben. Sollte irgendein Unbefugter auf die Idee kommen, ein Modul vom Zentrallager-Dach in Haringsee klauen zu wollen, schlägt das von Siblik empfohlene Energie-Monitoring-System ebenfalls sofort Alarm.

www.siblik.com