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20.02.2012
Philips
UrbanSky LED-SeilleuchteStuttgart gilt als Stadt zwischen „Wald und Reben“. Mit rund 600.000 Einwohnern ist die baden-württembergische Landeshauptstadt die sechstgrößte Stadt Deutschlands. Sie ist nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch wissenschaftliche und kulturelle Zentrum der Region. Die Straßenbeleuchtung erfolgt hauptsächlich über Seilhängeleuchten mit Hochdruck-Natriumdampflampen. Mit durchschnittlichen Lichtausbeuten von etwa 100 Lumen pro Watt und Nutzlebensdauern von 12.000 Stunden sind sie zwar ausgesprochen wirtschaftlich, aber ihr typisch gelb-oranges Licht hat eine schlechte Farbwiedergabeeigenschaft und erschwert die Unterscheidung von Farben. Wegen der wirtschaftlichen Vorteile entschieden sich in den 1960-er Jahren viele Kommunen für diese Beleuchtung. Inzwischen gibt es aber wieder eine wachsende Zahl, die sich wegen des monochromatischen Lichts bei einer Sanierung der Stadtbeleuchtung bewusst für eine Umstellung auf weißes Licht entscheiden, das den urbanen Raum deutlich attraktiver macht und für mehr Sicherheit sowie bessere Sehbedingungen sorgt. Immer häufiger werden dazu LED-Lösungen eingesetzt.
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| Philips UrbanSky LED-Seilleuchte – die maßgeschneiderte LED-Lösung | |
| Bild: Philips Austria GmbH |
Maßgeschneiderte Lichttechnik
Als Betreiber der Straßenbeleuchtung gestaltete die EnBW den gesamten Entwicklungsprozess, von den technischen Spezifikationen bis hin zur Montage- und Wartungsfreundlichkeit, aktiv wesentlich mit. Dazu gehörten auch alle nötigen Abstimmungen mit den Stuttgarter Stadtvertretern. Schließlich soll eine Straßenleuchte zur städtischen Bebauung passen und nicht wie ein Fremdkörper im Stadtbild wirken. Das Ergebnis des Partnerprojekts ist die LED-Seilleuchte UrbanSky, eine energieeffiziente und zugleich attraktive urbane Lichtlösung, die den geforderten Ansprüchen in allen Punkten gerecht wird.
Lichtquelle ist das Philips Ledgine-Modul, das aus einer LED-Matrix von maximal 8 x 8 Hochleistungsleuchtdioden besteht. Die patentierte, symmetrisch abstrahlende Optik sorgt für die gleichmäßige Lichtverteilung auf der gesamten Straßenbreite. Eine weitere Besonderheit ist die Kunststoffwanne, die als Leuchtenabdeckung dient. Sie ermöglicht zum einen die gewünschte visuelle Führung für die Verkehrsteilnehmer über die durchscheinenden Flanken der Randflächen. Die Fläche der Abdeckwanne ist klar. Die um einen Winkel von 25 Grad geneigten Ränder jedoch satiniert. Dadurch entsteht ein fließender, kontrastarmer Übergang vom Lichtaustritt der Leuchte zum dunklen Himmel. Unerwünschtes Streulicht und störende Blendung werden so weitgehend vermieden. Gleichzeitig wird dadurch der gewünschte weiche Übergang der Fahrbahnbeleuchtung zum Straßenrand bis hin zu den Häuserfassaden erreicht.
Qualität durch Co-Entwicklung
UrbanSky ist ein Musterbeispiel dafür, was die professionelle Entwicklungszusammenarbeit qualitativ zu leisten vermag. Die ersten Prototypen der UrbanSky wurden im September 2011 in der Weimarstraße installiert. Sie ist eine der ersten LED-Seilleuchten auf dem Markt und die erste, bei der besonderer Wert auf eine visuelle Straßenführung gelegt wurde. Das Ledgine-Modul ermöglicht es der Stadt, gegenüber vergleichbaren Lösungen mit Hochdruck-Natriumdampflampen, bis zu 30 Prozent Energie einzusparen. Aufgrund der langen Lebensdauer der LEDs von 60.000 Stunden werden darüber hinaus auch die Wartungskosten deutlich gesenkt.
Da die LED-Module einfach austauschbar sind, lassen sie sich später gegen modernere, energieeffizientere ersetzen, ohne die Leuchten und ihre ursprünglichen lichttechnischen Planungsdaten zu verändern. So können entwicklungsbedingte Energieeffizienzgewinne jederzeit genutzt werden. Mit ihrem neutralweißen Licht, den guten Farbwiedergabeeigenschaften sowie dem Leuchtenlichtstrom von rund 7.000 Lumen verbreiten die UrbanSky-Seilleuchten eine angenehme Lichtstimmung und erhöhen die Sicherheit durch bessere Sehbedingungen. Derzeit plant die Stadt Stuttgart, die LED-Seilleuchte UrbanSky in ihr Leuchtenprogramm aufzunehmen und in weiteren Straßenzügen einzusetzen.




